Der Immobilienmarkt Immobilien gelten neben Aktien und Renten als eine der wichtigsten Anlageklassen. Immobilien vereinen als Vermögensgegenstände verschiedene Eigenschaften. So sind Grund und Boden ein volkswirtschaftlicher Input-Faktor und nicht beliebig vermehrbar. Wohnimmobilien decken zudem menschliche Grundbedürfnisse ab.

Privatanleger können über ihren Vermögensverwalter auf verschiedenen Wegen in den Immobilienmarkt investieren. Zum einen ist der Zugang über offene Fonds möglich. Offene Immobilienfonds investieren die Gelder der Anleger in eine Vielzahl unterschiedlicher Objekte. Dabei kann es sich um Wohnimmobilien ebenso handeln wie um gewerbliche Objekte. In offene Fonds kann prinzipiell jeder investieren. Die Fondsgesellschaften geben laufend Anteile heraus und sind auch jederzeit bereit, sie wieder zurückzunehmen.


Jeder Immobilienmarkt ist anders

Offene Immobilienfonds können in Deutschland und Europa genauso investieren wie in jedem anderen Land der Welt. Bei der Festlegung der Anlagestrategie ist es deshalb besonders wichtig, auf die jeweiligen Fondsanlagerichtlinien zu achten. Auf dem Immobilienmarkt zeigen sich nicht nur große Unterschiede zwischen privaten und gewerblichen Objekten.

Auch regional gibt es sehr große Unterschiede. So gilt der Markt für Wohnimmobilien in Deutschland als vergleichsweise stabil: Große Publikumsfonds erwirtschaften stabile Renditen, die allerdings kaum höher sind als die öffentlicher Anleihen. In anderen Ländern, wie z.B. den USA oder Spanien, bestehen hingegen sehr viel größere Risiken. In den vergangenen Jahren und Jahrzehnten fand in vielen Ländern ein Immobilienboom statt, der zu deutlich steigenden Preisen und einem sich anschließenden Crash führte.

Um mit einem Immobilienfonds tatsächlich ein Investmentprodukt ins Portfolio aufzunehmen, das den jeweiligen Anlegerinteressen entspricht, bedarf es deshalb weitreichender Kenntnisse rund um den Immobilienmarkt, seine Funktionsweise und die aktuelle Lage in verschiedenen Regionen und Sektoren. Gute Vermögensverwalter können für defensiv orientierte Anleger ebenso eine Lösung bereitstellen wie für chancenorientierte Investoren.

Unabhängig von der jeweiligen Ausrichtung kann es bei offenen Immobilienfonds zu einer vorübergehenden Schließung des Fonds durch die Fondsgesellschaft kommen. In diesem Fall können Anleger keine Anteile zurückgeben. In der Vergangenheit kam es bereits zu Schließungen über mehrere Monate. Da ein Immobilienfonds den Großteil des Anlegervermögens in (illiquide) Immobilien investiert, können Rückzahlungen an Anleger nur in begrenztem Umfang vorgenommen werden.

Vermögensverwalter – zur Optimierung des Vermögens-Portfolios

Geschlossene Immobilienfonds sind Spezialisten-Sache

Geschlossene Immobilienfonds sind eine Alternative zu Publikumsfonds. Es handelt sich dabei um einzelne Projekte, die über Einlagen von Anlegern finanziert werden. Hat der Fonds genügend Geld eingesammelt, wird er geschlossen. Die Rückgabe der Anteile ist dann nicht mehr (ohne Weiteres) möglich. Die Rückzahlung erfolgt oft erst nach 10 Jahren.

Geschlossene Fonds können sehr attraktive Renditen erzielen – 10 Prozent und mehr p.a. sind durchaus möglich. Dazu müssen die Rahmenbedingungen allerdings sehr gut sein. Privatanleger können praktisch nie beurteilen, ob dies der Fall ist oder ein geschlossener Fonds zum Flop zu werden droht. Die Zusammenarbeit mit einem Vermögensverwalter kann hier von Vorteil sein, wenn dieser durch entsprechendes Know-How und gute Kontakte in der Branche eine sachgerechte Beurteilung vornehmen kann.

Investments in Immobilien können jedes Portfolio aufwerten. Immobilien bieten Anlegern einen Schutz gegen Inflation und Krisen, weil sie (sofern nicht maßlos überteuert im Einkauf) ein Höchstmaß an Wertbeständigkeit selbst bei extremen Szenarien wie Hyperinflation oder politischen Krisen mitbringen.







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