Der Aktienmarkt
Der Aktienmarkt ist die Assetklasse, die die größte Faszination auf Anleger ausübt. Die Gewinnchancen am Aktienmarkt sind so groß wie nirgendwo anders. Legendär sind immer wieder dargestellte Rechnungen, wonach eine Investition in bestimmte Aktien, wie z.B. Microsoft, aus wenigen tausend Euro eine Million Euro gemacht „hätte“.
Auch wenn diese Storys charakteristisch für die öffentliche Wahrnehmung des Aktienmarktes sind, haben sie mit seriöser Vermögensverwaltung nichts zu tun. Schon allein der Grundsatz der Diversifikation verbietet es, zu viel Geld in eine einzelne Aktie zu investieren, deren Entwicklung niemand mit Sicherheit vorhersehen kann.
Der Aktienmarkt unterliegt vielfältigen Einflüssen. Ökonomen gehen davon aus, dass die Gewinnentwicklung der Unternehmen eine besonders wichtige Größe für die langfristige Entwicklung der Kurse ist. Die Gewinne der Unternehmen wiederum hängen meistens stark von der konjunkturellen Entwicklung ab: In guten Zeiten steigen Profit und Dividende, in schlechten Zeiten sinken sie.
Gier und Angst als Triebkräfte fernab der Vernunft
Die „harten“ fundamentalen Daten sind jedoch nur ein Teil der Realität am Aktienmarkt. Die Kurse werden seit je her auch von psychologischen Momenten bestimmt. Anleger können den Markt wieder jeglicher Vernunft in schwindelerregende Höhen treiben, wenn die Gier Überhand genommen hat. Das war z.B. im Zuge des New-Economy-Hypes in der zweiten Hälfte der 90er Jahren zu sehen, der zu Beginn des Jahrhunderts wie Kartenhaus zusammenbrach.
Auch extreme Kursverluste an der Börse finden ihre Ursache zumeist in übertriebener Angst am Markt. Fallen die Kurse internationaler Blue Chips binnen weniger Stunden um 10 Prozent und mehr, lässt sich dies fundamental in den seltensten Fällen rechtfertigen. Dennoch kommt es in regelmäßigen Abständen zu crashartigen Verlusten.
Die Risiken des Aktienmarktes können auch durch ein aktives Portfoliomanagement nicht eliminiert werden. Durch eine breite Streuung ist es jedoch möglich, unsystematische Risiken (dazu zählen z.B. die Insolvenz eines Unternehmens oder auch eine besonders schwache Geschäftsentwicklung in einer bestimmten Branche) zu reduzieren. Die meisten Vermögensverwalter streuen die Mittel ihrer Kunden über hunderte Aktien aus verschiedensten Branchen und Regionen.
Strategie vs. „Buy-and-hold“
Seit Jahrzehnten diskutieren Experten darüber, ob eine strategische Vorgehensweise im Aktienmarkt zu größeren Erfolgen führt als ein simples Kaufen und halten von Aktien. Es gibt viele Argumente und Indizien dafür, dass sich ein aktives Portfoliomanagement auch im Aktienmarkt bezahlt macht.
In der Vermögensverwaltung werden verschiedene Strategien eingesetzt, mit denen das Vermögen der Kunden so gut wie möglich angelegt werden soll. Der Großteil der Verwalter setzt dabei nach wie vor auf fundamental orientierte Strategien. Die Technische Analyse wird nur vereinzelt als wichtigste Entscheidungsgrundlage angewandt.
Eine häufig angewandte Strategie besteht darin, Aktien mit möglichst hoher Dividendenrendite zu kaufen. Der Reiz dieser Vorgehensweise liegt in den vergleichsweise sicheren Zusatzerträgen, die die Ausschüttungen bieten. Darüber hinaus gelten Blue Chips mit hoher Dividendenrendite als vergleichsweise sicher. Dividendenstrategien zählen somit zu den defensiven Ansätzen im Aktienmarkt.
Viele Vermögensverwalter setzen auch derivative Finanzinstrumente in Kombination mit Aktien ein. Beim Covered-Call-Writing etwa werden Kaufoptionen auf Aktien im Bestand geschrieben und am Terminmarkt gegen eine Prämie veräußert. Die Prämie führt im Fall sinkender, stagnierender oder moderat steigender Kurse zu einem attraktiven Zusatzertrag.
Dieser wird mit dem Verzicht auf sehr große Kursgewinne bezahlt, die jedoch nur selten stattfinden. In der Summe lassen sich die Erträge eines Portfolios durch Covered-Call-Writing nicht nur erhöhen, sondern auch weniger volatil gestalten.
Auch wenn diese Storys charakteristisch für die öffentliche Wahrnehmung des Aktienmarktes sind, haben sie mit seriöser Vermögensverwaltung nichts zu tun. Schon allein der Grundsatz der Diversifikation verbietet es, zu viel Geld in eine einzelne Aktie zu investieren, deren Entwicklung niemand mit Sicherheit vorhersehen kann.
Der Aktienmarkt unterliegt vielfältigen Einflüssen. Ökonomen gehen davon aus, dass die Gewinnentwicklung der Unternehmen eine besonders wichtige Größe für die langfristige Entwicklung der Kurse ist. Die Gewinne der Unternehmen wiederum hängen meistens stark von der konjunkturellen Entwicklung ab: In guten Zeiten steigen Profit und Dividende, in schlechten Zeiten sinken sie.
Gier und Angst als Triebkräfte fernab der Vernunft
Die „harten“ fundamentalen Daten sind jedoch nur ein Teil der Realität am Aktienmarkt. Die Kurse werden seit je her auch von psychologischen Momenten bestimmt. Anleger können den Markt wieder jeglicher Vernunft in schwindelerregende Höhen treiben, wenn die Gier Überhand genommen hat. Das war z.B. im Zuge des New-Economy-Hypes in der zweiten Hälfte der 90er Jahren zu sehen, der zu Beginn des Jahrhunderts wie Kartenhaus zusammenbrach.
Auch extreme Kursverluste an der Börse finden ihre Ursache zumeist in übertriebener Angst am Markt. Fallen die Kurse internationaler Blue Chips binnen weniger Stunden um 10 Prozent und mehr, lässt sich dies fundamental in den seltensten Fällen rechtfertigen. Dennoch kommt es in regelmäßigen Abständen zu crashartigen Verlusten.
Die Risiken des Aktienmarktes können auch durch ein aktives Portfoliomanagement nicht eliminiert werden. Durch eine breite Streuung ist es jedoch möglich, unsystematische Risiken (dazu zählen z.B. die Insolvenz eines Unternehmens oder auch eine besonders schwache Geschäftsentwicklung in einer bestimmten Branche) zu reduzieren. Die meisten Vermögensverwalter streuen die Mittel ihrer Kunden über hunderte Aktien aus verschiedensten Branchen und Regionen.
Strategie vs. „Buy-and-hold“
Seit Jahrzehnten diskutieren Experten darüber, ob eine strategische Vorgehensweise im Aktienmarkt zu größeren Erfolgen führt als ein simples Kaufen und halten von Aktien. Es gibt viele Argumente und Indizien dafür, dass sich ein aktives Portfoliomanagement auch im Aktienmarkt bezahlt macht.
In der Vermögensverwaltung werden verschiedene Strategien eingesetzt, mit denen das Vermögen der Kunden so gut wie möglich angelegt werden soll. Der Großteil der Verwalter setzt dabei nach wie vor auf fundamental orientierte Strategien. Die Technische Analyse wird nur vereinzelt als wichtigste Entscheidungsgrundlage angewandt.
Eine häufig angewandte Strategie besteht darin, Aktien mit möglichst hoher Dividendenrendite zu kaufen. Der Reiz dieser Vorgehensweise liegt in den vergleichsweise sicheren Zusatzerträgen, die die Ausschüttungen bieten. Darüber hinaus gelten Blue Chips mit hoher Dividendenrendite als vergleichsweise sicher. Dividendenstrategien zählen somit zu den defensiven Ansätzen im Aktienmarkt.
Viele Vermögensverwalter setzen auch derivative Finanzinstrumente in Kombination mit Aktien ein. Beim Covered-Call-Writing etwa werden Kaufoptionen auf Aktien im Bestand geschrieben und am Terminmarkt gegen eine Prämie veräußert. Die Prämie führt im Fall sinkender, stagnierender oder moderat steigender Kurse zu einem attraktiven Zusatzertrag.
Dieser wird mit dem Verzicht auf sehr große Kursgewinne bezahlt, die jedoch nur selten stattfinden. In der Summe lassen sich die Erträge eines Portfolios durch Covered-Call-Writing nicht nur erhöhen, sondern auch weniger volatil gestalten.
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