Der Bondmarkt
Festverzinsliche Wertpapiere bieten Anlegern attraktive Profitmöglichkeiten: Neben Kursgewinnen profitieren Bondholder auch von regelmäßigen Zinszahlungen. Das Spektrum der am Anleihemarkt erhältlichen Titel ist außergewöhnlich breit und bietet für sehr defensiv ausgerichtete Portfolios ebenso Lösungen wie für chancenorientierte Anleger. Aus diesem Grund finden sich Anleihen in praktisch jedem von Vermögensverwaltern betreutem Portfolio.
Die grundlegende Konstruktion von Anleihen ist bei allen Titeln gleich. Der Emittent gibt eine Schuldverschreibung mit einer bestimmten Laufzeit aus und finanziert dadurch ein bestimmtes Vorhaben. Der Anleger erwirbt mit der Kauf der Anleihe das Recht auf die Rückzahlung zum Nennwert sowie Zinszahlungen (Ausnahme: Bei Nullkuponanleihen wird nur das Recht auf die Rückzahlung zum Nennwert erworben).
Die Höhe der tatsächlichen Rendite, die Anleger mit einem verzinslichen Wertpapier erzielen, ist nicht deckungsgleich mit dem Zinskupon. Wird eine Anleihe zu einem Kurs unter ihrem Nennwert („unter pari“) gehandelt, ist die Rendite höher als der Zins. Notiert sie hingegen „über pari“, ist die Rendite geringer als der Zinssatz. Die Konstruktion einer Anleihe bringt es mit sich, dass steigende Kurse zu sinkenden Renditen am Bondmarkt führen et vice versa.
Anleihen sind mit speziellen Risiken verbunden
Anleihen werden von unterschiedlichen Marktteilnehmern emittiert. Die wichtigsten sind Staaten, Banken und Industrieunternehmen. Die Rendite einer Anleihe richtet sich u.a. nach der wahrgenommenen Bonität eines Emittenten. So erhalten Anleger bei Staatsanleihen aus Schwellenländern sehr viel höhere Renditen als bei Staatsanleihen der BRD, die als bester Schuldner der Welt gilt.
Die Bedeutung des Bonitätsrisikos für die Kursentwicklung ist nicht immer gleich groß. Sie wächst erfahrungsgemäß, wenn sich am Markt Sorgen um die Zahlungsfähigkeit einiger Marktteilnehmer ausbreiten. Gelingt es beispielsweise einem Staat nicht, seine Defizite in den Griff zu bekommen, führt dies zu sinkenden Anleihekursen und damit steigenden Renditen. In einem solchen Szenario steigen zumeist die Kurse von Anleihen von Emittenten bester Bonität, weil diese als „Safe Haven“ angesehen und gesucht werden.
Nicht nur das Bonitäts- bzw. Ausfallrisiko ist am Anleihemarkt von Bedeutung. Sehr wichtig ist auch das Zinsänderungsrisiko. Es betrifft vor allem Anleger, die eine Anleihe nicht bis zur Fälligkeit halten möchten. Steigt das allgemeine Zinsniveau am Markt an (z.B. durch einen dauerhaften konjunkturellen Aufschwung, eine restriktivere Geldpolitik der Zentralbank oder wachsende Inflationsängste der Anleger), führt dies zu Kursverlusten.
Je länger die Laufzeit, desto größer das Risiko
Das Zinsänderungsrisiko ist umso größer, je länger die Restlaufzeit einer Anleihe ist. Es ist zudem abhängig von der zeitlichen Struktur der Zinszahlungen. Je weiter sich diese zeitlich nach hinten verschieben, desto stärker wirkt sich eine Änderung des Marktzinssatzes auf den Kurs einer Anleihe aus. Von großer Bedeutung in der Vermögensverwaltung ist deshalb die Duration. Bei der Duration handelt es sich um eine finanzmathematische Kennzahl, die die mittlere Bindungsdauer des in einer Anleihe gebundenen Kapitals ausdrückt. Je größer sie ist, desto größer ist auch das Zinsänderungsrisiko.
Konservativ orientierte Anleger bzw. deren Vermögensverwalter bevorzugen deshalb Staatsanleihen von Staaten mit bestmöglicher Bonität (z.B. Deutschland, Österreich, USA) mit überschaubarer Restlaufzeit. Das Risiko ist hier am geringsten. Das gilt allerdings auch für die Rendite. Chancenorientierte Anleger hingegen investieren auch in Corporate Bonds mit längeren Laufzeiten. Hier besteht das größte Kurs- und Ausfallrisiko – im Gegenzug fällt auch die Rendite am höchsten aus.
Am Anleihemarkt bieten Vermögensverwalter Privatanlegern einen ganz besonders großen Vorteil. Da viele Anleihen einen Nennwert von 50.000 Euro und mehr je Stück aufweisen, ist eine sinnvolle Diversifikation für private Anleger auf eigene Faust gar nicht möglich.
Die grundlegende Konstruktion von Anleihen ist bei allen Titeln gleich. Der Emittent gibt eine Schuldverschreibung mit einer bestimmten Laufzeit aus und finanziert dadurch ein bestimmtes Vorhaben. Der Anleger erwirbt mit der Kauf der Anleihe das Recht auf die Rückzahlung zum Nennwert sowie Zinszahlungen (Ausnahme: Bei Nullkuponanleihen wird nur das Recht auf die Rückzahlung zum Nennwert erworben).
Die Höhe der tatsächlichen Rendite, die Anleger mit einem verzinslichen Wertpapier erzielen, ist nicht deckungsgleich mit dem Zinskupon. Wird eine Anleihe zu einem Kurs unter ihrem Nennwert („unter pari“) gehandelt, ist die Rendite höher als der Zins. Notiert sie hingegen „über pari“, ist die Rendite geringer als der Zinssatz. Die Konstruktion einer Anleihe bringt es mit sich, dass steigende Kurse zu sinkenden Renditen am Bondmarkt führen et vice versa.
Anleihen sind mit speziellen Risiken verbunden
Anleihen werden von unterschiedlichen Marktteilnehmern emittiert. Die wichtigsten sind Staaten, Banken und Industrieunternehmen. Die Rendite einer Anleihe richtet sich u.a. nach der wahrgenommenen Bonität eines Emittenten. So erhalten Anleger bei Staatsanleihen aus Schwellenländern sehr viel höhere Renditen als bei Staatsanleihen der BRD, die als bester Schuldner der Welt gilt.
Die Bedeutung des Bonitätsrisikos für die Kursentwicklung ist nicht immer gleich groß. Sie wächst erfahrungsgemäß, wenn sich am Markt Sorgen um die Zahlungsfähigkeit einiger Marktteilnehmer ausbreiten. Gelingt es beispielsweise einem Staat nicht, seine Defizite in den Griff zu bekommen, führt dies zu sinkenden Anleihekursen und damit steigenden Renditen. In einem solchen Szenario steigen zumeist die Kurse von Anleihen von Emittenten bester Bonität, weil diese als „Safe Haven“ angesehen und gesucht werden.
Nicht nur das Bonitäts- bzw. Ausfallrisiko ist am Anleihemarkt von Bedeutung. Sehr wichtig ist auch das Zinsänderungsrisiko. Es betrifft vor allem Anleger, die eine Anleihe nicht bis zur Fälligkeit halten möchten. Steigt das allgemeine Zinsniveau am Markt an (z.B. durch einen dauerhaften konjunkturellen Aufschwung, eine restriktivere Geldpolitik der Zentralbank oder wachsende Inflationsängste der Anleger), führt dies zu Kursverlusten.
Je länger die Laufzeit, desto größer das Risiko
Das Zinsänderungsrisiko ist umso größer, je länger die Restlaufzeit einer Anleihe ist. Es ist zudem abhängig von der zeitlichen Struktur der Zinszahlungen. Je weiter sich diese zeitlich nach hinten verschieben, desto stärker wirkt sich eine Änderung des Marktzinssatzes auf den Kurs einer Anleihe aus. Von großer Bedeutung in der Vermögensverwaltung ist deshalb die Duration. Bei der Duration handelt es sich um eine finanzmathematische Kennzahl, die die mittlere Bindungsdauer des in einer Anleihe gebundenen Kapitals ausdrückt. Je größer sie ist, desto größer ist auch das Zinsänderungsrisiko.
Konservativ orientierte Anleger bzw. deren Vermögensverwalter bevorzugen deshalb Staatsanleihen von Staaten mit bestmöglicher Bonität (z.B. Deutschland, Österreich, USA) mit überschaubarer Restlaufzeit. Das Risiko ist hier am geringsten. Das gilt allerdings auch für die Rendite. Chancenorientierte Anleger hingegen investieren auch in Corporate Bonds mit längeren Laufzeiten. Hier besteht das größte Kurs- und Ausfallrisiko – im Gegenzug fällt auch die Rendite am höchsten aus.
Am Anleihemarkt bieten Vermögensverwalter Privatanlegern einen ganz besonders großen Vorteil. Da viele Anleihen einen Nennwert von 50.000 Euro und mehr je Stück aufweisen, ist eine sinnvolle Diversifikation für private Anleger auf eigene Faust gar nicht möglich.
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