Der Edelmetallmarkt - als Anlageklasse in Vergessenheit geraten!
Edelmetalle waren als Anlageklasse für lange Zeit bedeutungslos. Gold und Silber mussten in den 90er Jahren dem New-Economy-Boom weichen und galten als überholte Investments ohne Zukunft. Dieses triste Bild hat sich in den ersten 10 Jahren des 21. Jahrhunderts grundlegend gewandelt. Edelmetalle werden heute als Investmentvehikel wieder stark nachgefragt.
Edelmetalle bieten Anlegern Vorzüge, die keine andere Anlageklasse aufweist. Gold als mit großem Abstand bedeutendstes Anlagemetall wird bereits seit tausenden von Jahren als Zahlungsmittel eingesetzt. Die Goldbestände auf der Erde sind natürlich begrenzt und können so nicht beliebig vermehrt werden, wie es z.B. bei Papiergeld der Fall ist. Aus diesem Grund bietet Gold ebenso wie andere Edelmetalle einen Schutz vor Inflation und Krisen.
In der Vergangenheit gab es bereits mehrere existenzielle Finanzkrisen, die zu einer dramatischen Vernichtung von Finanzvermögen geführt haben. Zum Finanzvermögen zählen z.B. Bankguthaben, Bargeld oder verzinsliche Wertpapiere. Finanzvermögen kann durch Inflation vernichtet werden. Steigen die Preise für Güter und Dienstleistungen drastisch an, sinkt die Kaufkraft von Geld. Gold und anderen Metallen wird die Eigenschaft zugeschrieben, gegen Inflation zu schützen.
Schutz gegen Inflation und Krisen aller Art
Edelmetalle können deshalb als Beimischung zu einem Wertpapierportfolio dienen. Viele Vermögensverwalter investieren bis zu 10 Prozent des Anlagevermögens in Gold und Co. Der Sinn einer Metallposition im Portfolio beschränkt sich dabei nicht auf den Erhalt von zumindest einem kleinen Teil des Vermögens auch über extreme Krisenszenarien hinweg. Edelmetalle bieten attraktive Kurschancen, mit denen sich die Rendite des Portfolios verbessern lässt.
Die Grundstruktur aller Edelmetallmärkte ist zu Beginn dieses Jahrhunderts von einem zunehmend stagnierenden Angebot und einer spürbar wachsenden Nachfrage geprägt. Insbesondere aus Ländern wie China, Indien und Brasilien kommt heute mehr Nachfrage als früher. Die Förderung kann hingegen kaum ausgeweitet werden, weil die Zahl der bekannten Lagerstätten begrenzt ist.
Der Metallanteil im Portfolio sollte dennoch nicht allzu groß werden, wenn extreme Szenarien wie eine Hyperinflation oder große politische Krisen bis hin zu kriegerischen Auseinandersetzungen nicht absehbar sind. Edelmetalle bieten keine Verzinsung und auch keine Dividende – deshalb eignen sie sich nicht als Basisinvestment. Zeichnen sich allerdings extreme Krisen wirtschaftlicher und /oder politischer Art tatsächlich ab, ist insbesondere Gold gut zum Bewahren von Vermögen geeignet. Gold übersteht nicht nur Krisen, sondern ist auch leicht transportabel und kann bei Bedarf überall hin mitgenommen werden.
Physische Lagerung oder Wertpapier: Es ist nicht alles Gold was glänzt
Anleger, die im Zweifelsfall Zugriff auf Gold und andere Edelmetalle haben möchten, sollten ihren Vermögensverwalter nach der Art der Instrumente fragen, über die investiert wird. Der Markt bietet mittlerweile zahlreiche Möglichkeiten, die sich in verschiedenen Punkten unterscheiden.
Eine beliebte Möglichkeit für Edelmetall-Investments sind Metallkonten. Diese lauten nicht auf eine bestimmte Währung, sondern auf ein Edelmetall. Metallkonten werden bei Banken geführt. Es gibt zwei Varianten. Bei der Sammelverwahrung bezieht sich der Anspruch des Kontoinhabers auf die Lieferung einer bestimmen Menge Gold durch die Bank. Metallkonten mit Sammelverwahrung sind mit einem Ausfallrisiko verbunden: Kommt es zur Insolvenz der kontoführenden Bank, kann diese ihren Verpflichtungen nicht nachkommen.
Anders gestaltet sich dies bei Metallkonten mit Einzelverwahrung. Hier werden nummerierte Metallbarren in den Tresoren der Bank physisch hinterlegt und einem bestimmten Konto zugeordnet. Die Barren zählen nicht zum Vermögen der Bank und werden dem Kontoinhaber auch im Fall der Insolvenz ausgehändigt.
Neben dem physischen Erwerb haben sich vor allem ETCs (Exchange Traded Commodities) durchgesetzt. Sie werden auch von vielen Vermögensverwaltern für Investments in Edelmetalle eingesetzt. Es handelt sich um (zumeist physisch besicherte) Schuldverschreibungen, die sich auf ein einzelnes Edelmetall beziehen und seinen Preis eins zu eins nachbilden. ETCs können wie ETFs an der Börse gehandelt werden.
Edelmetalle bieten Anlegern Vorzüge, die keine andere Anlageklasse aufweist. Gold als mit großem Abstand bedeutendstes Anlagemetall wird bereits seit tausenden von Jahren als Zahlungsmittel eingesetzt. Die Goldbestände auf der Erde sind natürlich begrenzt und können so nicht beliebig vermehrt werden, wie es z.B. bei Papiergeld der Fall ist. Aus diesem Grund bietet Gold ebenso wie andere Edelmetalle einen Schutz vor Inflation und Krisen.
In der Vergangenheit gab es bereits mehrere existenzielle Finanzkrisen, die zu einer dramatischen Vernichtung von Finanzvermögen geführt haben. Zum Finanzvermögen zählen z.B. Bankguthaben, Bargeld oder verzinsliche Wertpapiere. Finanzvermögen kann durch Inflation vernichtet werden. Steigen die Preise für Güter und Dienstleistungen drastisch an, sinkt die Kaufkraft von Geld. Gold und anderen Metallen wird die Eigenschaft zugeschrieben, gegen Inflation zu schützen.
Schutz gegen Inflation und Krisen aller Art
Edelmetalle können deshalb als Beimischung zu einem Wertpapierportfolio dienen. Viele Vermögensverwalter investieren bis zu 10 Prozent des Anlagevermögens in Gold und Co. Der Sinn einer Metallposition im Portfolio beschränkt sich dabei nicht auf den Erhalt von zumindest einem kleinen Teil des Vermögens auch über extreme Krisenszenarien hinweg. Edelmetalle bieten attraktive Kurschancen, mit denen sich die Rendite des Portfolios verbessern lässt.
Die Grundstruktur aller Edelmetallmärkte ist zu Beginn dieses Jahrhunderts von einem zunehmend stagnierenden Angebot und einer spürbar wachsenden Nachfrage geprägt. Insbesondere aus Ländern wie China, Indien und Brasilien kommt heute mehr Nachfrage als früher. Die Förderung kann hingegen kaum ausgeweitet werden, weil die Zahl der bekannten Lagerstätten begrenzt ist.
Der Metallanteil im Portfolio sollte dennoch nicht allzu groß werden, wenn extreme Szenarien wie eine Hyperinflation oder große politische Krisen bis hin zu kriegerischen Auseinandersetzungen nicht absehbar sind. Edelmetalle bieten keine Verzinsung und auch keine Dividende – deshalb eignen sie sich nicht als Basisinvestment. Zeichnen sich allerdings extreme Krisen wirtschaftlicher und /oder politischer Art tatsächlich ab, ist insbesondere Gold gut zum Bewahren von Vermögen geeignet. Gold übersteht nicht nur Krisen, sondern ist auch leicht transportabel und kann bei Bedarf überall hin mitgenommen werden.
Physische Lagerung oder Wertpapier: Es ist nicht alles Gold was glänzt
Anleger, die im Zweifelsfall Zugriff auf Gold und andere Edelmetalle haben möchten, sollten ihren Vermögensverwalter nach der Art der Instrumente fragen, über die investiert wird. Der Markt bietet mittlerweile zahlreiche Möglichkeiten, die sich in verschiedenen Punkten unterscheiden.
Eine beliebte Möglichkeit für Edelmetall-Investments sind Metallkonten. Diese lauten nicht auf eine bestimmte Währung, sondern auf ein Edelmetall. Metallkonten werden bei Banken geführt. Es gibt zwei Varianten. Bei der Sammelverwahrung bezieht sich der Anspruch des Kontoinhabers auf die Lieferung einer bestimmen Menge Gold durch die Bank. Metallkonten mit Sammelverwahrung sind mit einem Ausfallrisiko verbunden: Kommt es zur Insolvenz der kontoführenden Bank, kann diese ihren Verpflichtungen nicht nachkommen.
Anders gestaltet sich dies bei Metallkonten mit Einzelverwahrung. Hier werden nummerierte Metallbarren in den Tresoren der Bank physisch hinterlegt und einem bestimmten Konto zugeordnet. Die Barren zählen nicht zum Vermögen der Bank und werden dem Kontoinhaber auch im Fall der Insolvenz ausgehändigt.
Neben dem physischen Erwerb haben sich vor allem ETCs (Exchange Traded Commodities) durchgesetzt. Sie werden auch von vielen Vermögensverwaltern für Investments in Edelmetalle eingesetzt. Es handelt sich um (zumeist physisch besicherte) Schuldverschreibungen, die sich auf ein einzelnes Edelmetall beziehen und seinen Preis eins zu eins nachbilden. ETCs können wie ETFs an der Börse gehandelt werden.
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