Derivative Finanzinstrumente - ableitend aus Basiswert
Derivate sind Finanzinstrumente, die sich aus einem anderen Basiswert ableiten. Das Spektrum an Derivaten ist groß. Neben Futures und Optionen, die bereits seit Jahrzehnten an Terminbörsen gehandelt werden, findet sich heute ein sehr breites Sortiment an Zertifikaten, Optionsscheinen und Differenzkontrakten auf beinahe jeden denkbaren Basiswert.
Mit Derivaten können verschiedene Ziele verfolgt werden. In der öffentlichen Wahrnehmung gelten derivative Finanzinstrumente vornehmlich als Werkzeuge für sehr spekulativ orientierte Anleger. In der Tat kann die Hebelwirkung vieler Derivate dazu genutzt werden, mit kleinen Einsätzen große Gewinne zu erzielen.
CFDs zum Beispiel werden fast nur zu Spekulationszwecken genutzt. CFDs sind Geschäfte, mit denen die Entwicklung eines bestimmten Basiswertes (z.B. einer Aktie oder eines Indexes) eins zu eins nachvollzogen werden kann. Anleger müssen jedoch nur einen Bruchteil des Gegenwertes ihrer Position tatsächlich in Form von Eigenkapital vorhalten – der überwiegende Teil wird fremdfinanziert.
Hebelprodukte eignen sich zu spekulativen Zwecken
Durch den geringen Eigenkapitaleinsatz können Anleger eine immense Hebelwirkung nutzen. Oft kann mit dem 100fachen des Eigenkapitals am Markt agiert werden. Schon geringe Marktbewegungen reichen deshalb aus, um den Einsatz zu vervielfachen -oder einen Totalverlust zu erleiden. Auch Verluste, die über den Einsatz hinausgehen, sind möglich (in diesem Fall kommt es zu einer so genannten Nachschusspflicht). CFDs zählen deshalb zu den riskantesten Derivaten überhaupt.
Sie ähneln vom Prinzip her Futures, auch wenn diese in der Praxis zumeist einen größeren Eigenkapitalanteil bzw. höhere Sicherheitsleistungen erfordern. Anders als Futures, die über Terminbörsen gehandelt werden und hinsichtlich der Kontraktspezifikationen standardisiert sind, werden CFDs außerbörslich gehandelt.
Mit Optionen und Optionsscheinen (der Unterschied liegt darin, dass Optionen standardisiert an der Terminbörse gehandelt werden und Optionsscheine Schuldverschreibungen des jeweiligen Emittenten sind) geht ein etwas geringeres Risiko einher, weil die möglichen Verluste auf den Einsatz beschränkt sind.
Optionen werden in der Vermögensverwaltung sehr häufig eingesetzt – allerdings nicht zu spekulativen Zwecken. Sie dienen vielmehr dazu, Risiken abzusichern und zu steuern. Auch die Glättung der Portfolio-Erträge kann ein Ziel beim Einsatz von Optionen sein. Optionen sind vergleichsweise komplexe Finanzinstrumente, die gerade deshalb jedoch vielfältige Chancen bieten.
Optionen dienen der Sicherheit des Portfolios
Zum einen kann mit Optionen ein zu starker Portfolioverlust ausgeschlossen werden, indem Put-Optionen gekauft werden. Diese erzielen einen Gewinn, wenn die Kurse der Werte im Portfolio unter Druck geraten und können Turbulenzen an der Börse deshalb kompensieren. Protective-Put-Strategien profitieren im Falle eines Börsencrashs von einer spezifischen Eigenschaft von Optionen: Steigt die Volatilität an den Märkten an, gewinnen sie (ceteris paribus) an Wert.
Put-Optionen ermöglichen es Vermögensverwaltern, die Vermögen ihrer Kunden an der Performance der Aktienmärkte partizipieren zu lassen und dennoch Verluste auszuschließen, die nicht zu verkraften wären. Bei vielen Vermögensverwaltern können Anleger selbst wählen, welchen maximalen Verlust sie in Kauf zu nehmen bereit sind.
Ein weiterer, in der professionellen Vermögensverwaltung sehr verbreiteter Ansatz ist das so genannte Covered Call Writing. Dabei werden an der Terminbörse Call-Optionen auf einen bestehenden Aktienbestand geschrieben und gegen eine Prämie veräußert.
Die Prämie wirkt als sichere Zusatzrendite bzw. reduziert in schlechten Börsenjahren den Verlust. Bei sehr stark steigenden Kursen fällt die Rendite im Umkehrschluss etwas geringer aus als bei einem reinen Aktieninvestment. Covered Call Writing dient dazu, die schwankenden Erträge eines Aktienportfolios zu glätten.
Mit Derivaten können verschiedene Ziele verfolgt werden. In der öffentlichen Wahrnehmung gelten derivative Finanzinstrumente vornehmlich als Werkzeuge für sehr spekulativ orientierte Anleger. In der Tat kann die Hebelwirkung vieler Derivate dazu genutzt werden, mit kleinen Einsätzen große Gewinne zu erzielen.
CFDs zum Beispiel werden fast nur zu Spekulationszwecken genutzt. CFDs sind Geschäfte, mit denen die Entwicklung eines bestimmten Basiswertes (z.B. einer Aktie oder eines Indexes) eins zu eins nachvollzogen werden kann. Anleger müssen jedoch nur einen Bruchteil des Gegenwertes ihrer Position tatsächlich in Form von Eigenkapital vorhalten – der überwiegende Teil wird fremdfinanziert.
Hebelprodukte eignen sich zu spekulativen Zwecken
Durch den geringen Eigenkapitaleinsatz können Anleger eine immense Hebelwirkung nutzen. Oft kann mit dem 100fachen des Eigenkapitals am Markt agiert werden. Schon geringe Marktbewegungen reichen deshalb aus, um den Einsatz zu vervielfachen -oder einen Totalverlust zu erleiden. Auch Verluste, die über den Einsatz hinausgehen, sind möglich (in diesem Fall kommt es zu einer so genannten Nachschusspflicht). CFDs zählen deshalb zu den riskantesten Derivaten überhaupt.
Sie ähneln vom Prinzip her Futures, auch wenn diese in der Praxis zumeist einen größeren Eigenkapitalanteil bzw. höhere Sicherheitsleistungen erfordern. Anders als Futures, die über Terminbörsen gehandelt werden und hinsichtlich der Kontraktspezifikationen standardisiert sind, werden CFDs außerbörslich gehandelt.
Mit Optionen und Optionsscheinen (der Unterschied liegt darin, dass Optionen standardisiert an der Terminbörse gehandelt werden und Optionsscheine Schuldverschreibungen des jeweiligen Emittenten sind) geht ein etwas geringeres Risiko einher, weil die möglichen Verluste auf den Einsatz beschränkt sind.
Optionen werden in der Vermögensverwaltung sehr häufig eingesetzt – allerdings nicht zu spekulativen Zwecken. Sie dienen vielmehr dazu, Risiken abzusichern und zu steuern. Auch die Glättung der Portfolio-Erträge kann ein Ziel beim Einsatz von Optionen sein. Optionen sind vergleichsweise komplexe Finanzinstrumente, die gerade deshalb jedoch vielfältige Chancen bieten.
Optionen dienen der Sicherheit des Portfolios
Zum einen kann mit Optionen ein zu starker Portfolioverlust ausgeschlossen werden, indem Put-Optionen gekauft werden. Diese erzielen einen Gewinn, wenn die Kurse der Werte im Portfolio unter Druck geraten und können Turbulenzen an der Börse deshalb kompensieren. Protective-Put-Strategien profitieren im Falle eines Börsencrashs von einer spezifischen Eigenschaft von Optionen: Steigt die Volatilität an den Märkten an, gewinnen sie (ceteris paribus) an Wert.
Put-Optionen ermöglichen es Vermögensverwaltern, die Vermögen ihrer Kunden an der Performance der Aktienmärkte partizipieren zu lassen und dennoch Verluste auszuschließen, die nicht zu verkraften wären. Bei vielen Vermögensverwaltern können Anleger selbst wählen, welchen maximalen Verlust sie in Kauf zu nehmen bereit sind.
Ein weiterer, in der professionellen Vermögensverwaltung sehr verbreiteter Ansatz ist das so genannte Covered Call Writing. Dabei werden an der Terminbörse Call-Optionen auf einen bestehenden Aktienbestand geschrieben und gegen eine Prämie veräußert.
Die Prämie wirkt als sichere Zusatzrendite bzw. reduziert in schlechten Börsenjahren den Verlust. Bei sehr stark steigenden Kursen fällt die Rendite im Umkehrschluss etwas geringer aus als bei einem reinen Aktieninvestment. Covered Call Writing dient dazu, die schwankenden Erträge eines Aktienportfolios zu glätten.
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