Private und betriebliche Vermögensverwaltung
Nicht nur Privatpersonen können von einem professionellen Vermögensmanagement profitieren. Auch Unternehmen können durch die Dienste eines Vermögensverwalters ihre Effizienz bzw. Effektivität steigern. In größeren Unternehmen laufen zahlreiche monetäre Prozesse parallel ab.
So kommen und gehen von den Konten eines mittelständischen oder großen Unternehmens laufend Rechnungsbeträge ein, die aus Verträgen mit Kunden resultieren. Zugleich müssen Löhne, Mieten und andere Betriebskosten termingerecht bezahlt werden.
Kapitalbindung verringern
Die betriebliche Vermögensverwaltung beginnt deshalb beim Liquiditätsmanagement. Wie auch in der privaten Vermögensverwaltung können die Ziele zwischen dem Anleger (bei dem es sich hier um ein Unternehmen handelt) und dem Verwalter individuell vereinbart werden.
Durch ein professionelles Management kann z.B. die Kapitalbindung verringert werden, indem die Fälligkeit ausgehender Zahlungen zeitlich besser auf die Eingänge abgestimmt wird. Wird für die Zahlungsvorgänge des Unternehmens weniger Geld benötigt, steht es an anderer Stelle zur Verfügung, wie z.B. für betriebliche Investitionen oder Ausschüttungen an die Anteilseigner.
Das Ziel des Liquiditätsmanagements könnte es auch sein, nicht zusätzliches Kapital freizusetzen, sondern die vorhandenen Mittel effektiver zu nutzen. So könnten z.B. Skonti mit Lieferanten vereinbart bzw. bestehende solche genutzt werden, wenn es gelingt, zu den erforderlichen Zeitpunkten Liquidität an die richtige Stelle des Unternehmens zu lenken. Ein anders Ziel könnte lauten, (potenziellen) Kunden ohne zusätzliche Kapitalbindung längere Zahlungsziele oder auch Ratenzahlungen anzubieten, und so ohne Mehrkosten eine verkaufsfördernde Wirkung zu erzielen.
Zum Liquiditätsmanagement gehört es auch, mögliche Kosten für die Inanspruchnahme eingeräumter Kreditlinien bei Banken zu verringern. Ohne professionelle Verwaltung kommt es z.B. vor, dass zwar viele relativ liquide Vermögenswerte (wie z.B. Forderungen gegen Kunden mit bester Bonität) vorhanden sind, aber keine Geldmittel. Werden dann Kreditlinien in Anspruch genommen, fallen Zinsen an. Hier lässt sich durch entsprechende Maßnahmen Abhilfe schaffen. Umgekehrt müssen z.B. vorübergehend überschüssige Geldmittel zu möglichst hohen Zinsen angelegt werden.
Der Verwalter mitten im Betrieb
Die Grenzen zu anderen Teilbereichen eines Unternehmens verlaufen hier fließend. Betriebliche Vermögensverwaltung ist weit mehr als nur Liquiditätsmanagement. Mittelständler und größere Unternehmen verfügen oft über erhebliche Eigenkapitalbestände in der Bilanz. Hinter diesen verbergen sich oft Vermögenswerte, die dem Finanzvermögen zuzuordnen sind, wie z.B. Anleihen oder Aktien von anderen Unternehmen.
Auch hier besteht oft Optimierungspotenzial, das Vermögensverwalter heben können. Die Grundproblematik entspricht dabei oft der von privaten Portfolios: Oft sind zu große Summen in einzelnen Werten investiert, was mit einem großen (und damit für den Betrieb im schlimmsten Fall gefährlichen) unsystematischen Risiko einhergeht. Dieses kann reduziert werden, indem die vorhandenen Vermögenswerte besser diversifiziert werden.
Ein weiterer Teilbereich der betrieblichen Vermögensverwaltung betrifft die betriebliche Altersvorsorge sowie Programme zur Beteiligung der Mitarbeiter am Betriebsvermögen (z.B. über Mitarbeiteraktien).
So kommen und gehen von den Konten eines mittelständischen oder großen Unternehmens laufend Rechnungsbeträge ein, die aus Verträgen mit Kunden resultieren. Zugleich müssen Löhne, Mieten und andere Betriebskosten termingerecht bezahlt werden.
Kapitalbindung verringern
Die betriebliche Vermögensverwaltung beginnt deshalb beim Liquiditätsmanagement. Wie auch in der privaten Vermögensverwaltung können die Ziele zwischen dem Anleger (bei dem es sich hier um ein Unternehmen handelt) und dem Verwalter individuell vereinbart werden.
Durch ein professionelles Management kann z.B. die Kapitalbindung verringert werden, indem die Fälligkeit ausgehender Zahlungen zeitlich besser auf die Eingänge abgestimmt wird. Wird für die Zahlungsvorgänge des Unternehmens weniger Geld benötigt, steht es an anderer Stelle zur Verfügung, wie z.B. für betriebliche Investitionen oder Ausschüttungen an die Anteilseigner.
Das Ziel des Liquiditätsmanagements könnte es auch sein, nicht zusätzliches Kapital freizusetzen, sondern die vorhandenen Mittel effektiver zu nutzen. So könnten z.B. Skonti mit Lieferanten vereinbart bzw. bestehende solche genutzt werden, wenn es gelingt, zu den erforderlichen Zeitpunkten Liquidität an die richtige Stelle des Unternehmens zu lenken. Ein anders Ziel könnte lauten, (potenziellen) Kunden ohne zusätzliche Kapitalbindung längere Zahlungsziele oder auch Ratenzahlungen anzubieten, und so ohne Mehrkosten eine verkaufsfördernde Wirkung zu erzielen.
Zum Liquiditätsmanagement gehört es auch, mögliche Kosten für die Inanspruchnahme eingeräumter Kreditlinien bei Banken zu verringern. Ohne professionelle Verwaltung kommt es z.B. vor, dass zwar viele relativ liquide Vermögenswerte (wie z.B. Forderungen gegen Kunden mit bester Bonität) vorhanden sind, aber keine Geldmittel. Werden dann Kreditlinien in Anspruch genommen, fallen Zinsen an. Hier lässt sich durch entsprechende Maßnahmen Abhilfe schaffen. Umgekehrt müssen z.B. vorübergehend überschüssige Geldmittel zu möglichst hohen Zinsen angelegt werden.
Der Verwalter mitten im Betrieb
Die Grenzen zu anderen Teilbereichen eines Unternehmens verlaufen hier fließend. Betriebliche Vermögensverwaltung ist weit mehr als nur Liquiditätsmanagement. Mittelständler und größere Unternehmen verfügen oft über erhebliche Eigenkapitalbestände in der Bilanz. Hinter diesen verbergen sich oft Vermögenswerte, die dem Finanzvermögen zuzuordnen sind, wie z.B. Anleihen oder Aktien von anderen Unternehmen.
Auch hier besteht oft Optimierungspotenzial, das Vermögensverwalter heben können. Die Grundproblematik entspricht dabei oft der von privaten Portfolios: Oft sind zu große Summen in einzelnen Werten investiert, was mit einem großen (und damit für den Betrieb im schlimmsten Fall gefährlichen) unsystematischen Risiko einhergeht. Dieses kann reduziert werden, indem die vorhandenen Vermögenswerte besser diversifiziert werden.
Ein weiterer Teilbereich der betrieblichen Vermögensverwaltung betrifft die betriebliche Altersvorsorge sowie Programme zur Beteiligung der Mitarbeiter am Betriebsvermögen (z.B. über Mitarbeiteraktien).
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