Wertsicherungsstrategien in der Vermögensverwaltung
Jedes Portfolio ist bestimmten Risiken ausgesetzt. Die Risiken der Kapitalanlage werden in der einschlägigen Literatur gerne in das systematische und das unsystematische Risiko unterteilt. Das unsystematische Risiko betrifft einzelne Vermögensgegenstände, wie z.B. eine einzelne Aktie. Gerät ein Unternehmen in eine wirtschaftliche Schieflage, wird die Aktie wertlos.
Das unsystematische Risiko kann durch Diversifikation bis auf ein Minimum reduziert werden. Das Prinzip dabei ist einfach und wird auch intuitiv klar: Verliert eine Aktie 100 Prozent an Wert, die die Hälfte eines Portfolios ausmacht, wirkt sich dies dramatisch auf die Portfoliorendite aus. Macht eine Aktie hingegen nur 0,1 Prozent eines Portfolios aus, hält sich der Verlust bei der Insolvenz des Unternehmens hinter der Aktie kaum bemerkbar.
Das systematische Risiko hingegen beschreibt das allgemeine Marktrisiko. Die Aktienkurse der meisten Unternehmen auf der Welt sind in erheblichen Maße miteinander korreliert: Fällt der Gesamtmarkt, geben auch die meisten Aktienkurse nach. Während einer ausgeprägten Baisse an den Aktienmärkten schafft es nur ein verschwindend geringer Teil der am Markt umlaufenden Aktien, keine Verluste zu erleiden. Das gilt ausdrücklich auch dann, wenn die Fundamentaldaten eine andere Sprache sprechen und die Geschäftsentwicklung vieler Unternehmen gut bzw. zumindest deutlich besser als die Kursentwicklung ist.
Portfolio Insurance ist ein Tausch von Risiko gegen Rendite
Das systematische Risiko kann z.B. beeinflusst werden, indem dem Portfolio derivative Finanzinstrumente hinzugefügt werden, mit denen sich die Auswirkungen bestimmter Marktentwicklungen eliminieren oder abschwächen lassen. Zudem kann das Risiko durch aktives Management gesteuert werden. Vermögensverwalter setzen Wertsicherungsstrategien ein, um das Risiko für das Vermögen ihrer Kunden zu begrenzen.
Jede Art von „Portfolio Insurance“ ist ein Tausch von Risiko gegen Rendite. Wird das systematische Portfoliorisiko reduziert, muss im Umkehrschluss zwingend auf Renditechancen verzichtet werden. Es wird gemeinhin zwischen statischen und dynamischen Wertsicherungsstrategien unterschieden.
Eine sehr einfache (statische) Methode zur Reduzierung des Verlustrisikos sind Limitorders. Bereits beim Kauf eines Wertpapiers wird ein Kursniveau festgelegt, zu dem es wieder verkauft wird. Wird der betreffende Kurs erreicht, wird automatisch und ohne menschliches Zutun eine unlimitierte Verkaufsorder ausgelöst.
In der professionellen Vermögensverwaltung führt diese Vorgehensweise immer häufiger zu Problemen. Da Ausstiegslevels sehr oft von vielen institutionellen Anlegern auf einem identischen Kursniveau platziert werden, kommt es beim automatisierten Auslösen der Orders nicht selten zu einem Crash – die Papiere werden dann weit unter dem Stopp-Loss-Niveau verkauft.
Wertsicherung mit Optionen
Auch mit Optionen lässt sich ein Portfolio versichern. Durch den Erwerb einer Put-Option wird ein Verkaufspreis für im Bestand befindliche Wertpapiere definiert, der garantiert nicht unterschritten wird. Der Nachteil: Durch die Optionsprämie, die beim Kauf des Puts gezahlt werden muss, reduziert sich die Rendite.
Vermögensverwalter können auch auf den Kauf eines risikoreichen Titels verzichten und stattdessen nur eine Call-Option auf diesen Basiswert kaufen. Dazu ist nur ein Bruchteil des Kapitaleinsatzes erforderlich – der Rest kann in sicheren verzinslichen Wertpapieren angelegt werden. Bei einer schwachen Marktentwicklung verliert die Option ihren Wert – der Großteil des Vermögens aber ist noch vorhanden. Umgekehrt kann an einer starken Marktentwicklung beinahe voll partizipiert werden.
Bei dynamischen Wertsicherungsstrategien, wie der „Constant Proportion Portfolio Insurance“ wird laufend zwischen sicheren und risikobehafteten Anlagen umgeschichtet. Das Ziel ist es dabei, zum einen die Verlustrisiken zu begrenzen und zum anderen die Partizipation an steigenden Märkten zu ermöglichen.
Das unsystematische Risiko kann durch Diversifikation bis auf ein Minimum reduziert werden. Das Prinzip dabei ist einfach und wird auch intuitiv klar: Verliert eine Aktie 100 Prozent an Wert, die die Hälfte eines Portfolios ausmacht, wirkt sich dies dramatisch auf die Portfoliorendite aus. Macht eine Aktie hingegen nur 0,1 Prozent eines Portfolios aus, hält sich der Verlust bei der Insolvenz des Unternehmens hinter der Aktie kaum bemerkbar.
Das systematische Risiko hingegen beschreibt das allgemeine Marktrisiko. Die Aktienkurse der meisten Unternehmen auf der Welt sind in erheblichen Maße miteinander korreliert: Fällt der Gesamtmarkt, geben auch die meisten Aktienkurse nach. Während einer ausgeprägten Baisse an den Aktienmärkten schafft es nur ein verschwindend geringer Teil der am Markt umlaufenden Aktien, keine Verluste zu erleiden. Das gilt ausdrücklich auch dann, wenn die Fundamentaldaten eine andere Sprache sprechen und die Geschäftsentwicklung vieler Unternehmen gut bzw. zumindest deutlich besser als die Kursentwicklung ist.
Portfolio Insurance ist ein Tausch von Risiko gegen Rendite
Das systematische Risiko kann z.B. beeinflusst werden, indem dem Portfolio derivative Finanzinstrumente hinzugefügt werden, mit denen sich die Auswirkungen bestimmter Marktentwicklungen eliminieren oder abschwächen lassen. Zudem kann das Risiko durch aktives Management gesteuert werden. Vermögensverwalter setzen Wertsicherungsstrategien ein, um das Risiko für das Vermögen ihrer Kunden zu begrenzen.
Jede Art von „Portfolio Insurance“ ist ein Tausch von Risiko gegen Rendite. Wird das systematische Portfoliorisiko reduziert, muss im Umkehrschluss zwingend auf Renditechancen verzichtet werden. Es wird gemeinhin zwischen statischen und dynamischen Wertsicherungsstrategien unterschieden.
Eine sehr einfache (statische) Methode zur Reduzierung des Verlustrisikos sind Limitorders. Bereits beim Kauf eines Wertpapiers wird ein Kursniveau festgelegt, zu dem es wieder verkauft wird. Wird der betreffende Kurs erreicht, wird automatisch und ohne menschliches Zutun eine unlimitierte Verkaufsorder ausgelöst.
In der professionellen Vermögensverwaltung führt diese Vorgehensweise immer häufiger zu Problemen. Da Ausstiegslevels sehr oft von vielen institutionellen Anlegern auf einem identischen Kursniveau platziert werden, kommt es beim automatisierten Auslösen der Orders nicht selten zu einem Crash – die Papiere werden dann weit unter dem Stopp-Loss-Niveau verkauft.
Wertsicherung mit Optionen
Auch mit Optionen lässt sich ein Portfolio versichern. Durch den Erwerb einer Put-Option wird ein Verkaufspreis für im Bestand befindliche Wertpapiere definiert, der garantiert nicht unterschritten wird. Der Nachteil: Durch die Optionsprämie, die beim Kauf des Puts gezahlt werden muss, reduziert sich die Rendite.
Vermögensverwalter können auch auf den Kauf eines risikoreichen Titels verzichten und stattdessen nur eine Call-Option auf diesen Basiswert kaufen. Dazu ist nur ein Bruchteil des Kapitaleinsatzes erforderlich – der Rest kann in sicheren verzinslichen Wertpapieren angelegt werden. Bei einer schwachen Marktentwicklung verliert die Option ihren Wert – der Großteil des Vermögens aber ist noch vorhanden. Umgekehrt kann an einer starken Marktentwicklung beinahe voll partizipiert werden.
Bei dynamischen Wertsicherungsstrategien, wie der „Constant Proportion Portfolio Insurance“ wird laufend zwischen sicheren und risikobehafteten Anlagen umgeschichtet. Das Ziel ist es dabei, zum einen die Verlustrisiken zu begrenzen und zum anderen die Partizipation an steigenden Märkten zu ermöglichen.
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